Trainer

Wesentliche Kenntnisse als Seelsorger verdanke ich u.a. dem Kurs „Seelsorge und Beratung“ bei Olaf Kormannshaus und Günter Hallstein im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten) in Deutschland K.d.ö.R., der mir auch erstes (tiefen-)psychologisches Wissen vermittelte.

Später bildete ich mich zum Systemischen Coach weiter bei Bärbel Rapp und Eberhard Bohrisch und arbeite seither von Zeit zu Zeit als Trainer (u.a. bis 2013 mit Freifrau von Wolff Personalberatung & Training) etwa im Bereich Führungskräfte- und Persönlichkeitsentwicklung oder Kommunikation.

Abgerundet wird mein beraterisches Profil durch eine Ausbildung als Kreativer Supervisor bei der Zukunftswerkstatt therapie kreativ. Seitdem arbeite ich supervisorisch mit Einzelklienten wie auch Teams oder Gruppen. Zusammen mit meiner Frau Martina Werries begleiten wir auch Ehepaare in therapeutisch-supervisorischer Paarberatung. Ein Prepare&Enrich-Zertifikat rundet mein Profil ab.

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Einige Gedanken zur Kreativen Supervision:

Supervision ist dazu da, Festgefahrenes zu identifizieren und in Bewegung zu bringen. Festgefahrenes kann vieles sein: heimliche Machtstrukturen wie Wiederholungen systemischer Fallen, das Überlappen persönlicher Muster in Arbeitsbeziehungen wie Krisen der Organisationsentwicklung, deren Bewältigung hinausgeschoben wird. Gegenstand und Inhalt Kreativer Supervision ist daher Systemisches einerseits und geht andererseits weit darüber hinaus.

Supervision beschäftigt sich mit Störungen und ist gleichzeitig darauf aus, Ressourcen wiederzubeleben oder neue zu enwickeln. Deshalb ist Supervision Kommunikation und beschäftigt sich mit ihr. Menschen kommunizieren nicht nur mit Worten, sondern auch mit der Sprache ihres Körpers und ihrer Bilder, ihrer Klänge und ihrer Bewegungen. Kreative Supervision nutzt die Möglichkeiten des kreativen Ausdrucks und kreativer Interaktion überall dort, wo Worte allein nicht reichen. Kreative Supervision stützt sich theoretisch auf Modelle Kreativer Leibtherapie, die aus den Quellen phänomenologischer Philosophie, humanistischer Psychologie und der modernen Neurowissenschaften entwickelt wurde. Kreative Supervision nutzt den aktuellen theoretischen Forschungsstand der Sozialpsychologie und insbesondere der Kommunikationswissenschaften.

Das Menschenbild Kreativer Supervision ist an der Würde und Kompetenz aller Beteiligten orientiert. Sie zielt nicht auf vorzubeugende Lösungen ab, sondern unterstützt alle Beteiligten, ihre Interessen und Wünsche zu artikulieren und verstopfte Wege der Kommunikation zu öffnen. Kreative Supervision fördert Entwicklungsprozesse, die jeweils eigene Lösungen von Problemen und Antworten auf Herausforderungen hervorbringen.